... unter diesem Motto stand der dritte Spandauer Sommergottesdienst am 29.05., welcher dieses Mal vor der Ev. Zufluchtskirchengemeinde stattfand. Die Wetterfrage war ungeklärt. Wird es regnen oder bleibt es einfach nur windig? Wird sich der Himmel auflockern oder werden wir weiterhin unter dem Wolkenzelt sitzen und gespannt den Gottesdienstmitwirkenden lauschen?
Mit viel Gesang und gutem Gemeinschaftsgefühl durch Gespräche in den Bankreihen erlebten wir den diesjährigen Sommergottesdienst. Bedeckt v
on den Wolken dachen wir an die Menschen, die in Zelten leben müssen, die kein festes Dach über dem Kopf haben. Für uns bedeutet Zelten ein Vergnügen, doch diese Menschen sind auf Grund von Krieg, Flutkatastrophen oder Ähnlichem gezwungen das Zelt als einzigen Rückzugsort zu nutzen.
Für uns passte auch die Einführung von Christine Arlt, Friederike Holzki und Jens Häußer sehr gut zum Gottesdienst, da viele Menschen des Kirchenkreises Spandaus zusammenkamen um zu feiern, aber besonders weil das Zelt auch ein Symbol der Geborgenheit ist u
nd etwas familiäres aufweist. Das entspricht dem, was die Jugendarbeit in den Gemeinden und im Kirchenkreis für viele Jugendliche bedeutet.
Nach dem Gottesdienst konnte man sich den Bauch mit Kuchen, Suppe und Gegrilltem vollschlagen. Für die Kinder gab es zwei Besonderheiten: selbstgemachte Zuckerwatte und ein Märchenzelt, in dem die Kinder spannenden Geschichten lauschten.
Der Gottesdienst ist immer wieder eine besondere Möglichkeit mit den Menschen anderer Gemeinden in Kontakt zu kommen und interessante, spannende und lustige Gespräche zu führen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommergottesdienst!
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"Lass mich wohnen in Deinem Zelte ewiglich..." (Psalm 61)
... unter diesem Motto stand der dritte Spandauer Sommergottesdienst am 29.05., welcher dieses Mal vor der Ev. Zufluchtskirchengemeinde stattfand.
Die Wetterfrage war ungeklärt. Wird es regnen oder bleibt es einfach nur windig? Wird sich der Himmel auflockern oder werden wir weiterhin unter dem Wolkenzelt sitzen und gespannt den Gottesdienstmitwirkenden lauschen?
Mit viel Gesang und gutem Gemeinschaftsgefühl durch Gespräche in den Bankreihen erlebten wir den diesjährigen Sommergottesdienst.
Bedeckt von den Wolken dachen wir an die Menschen, die in Zelten leben müssen, die kein festes Dach über dem Kopf haben. Für uns bedeutet Zelten ein Vergnügen, doch diese Menschen sind auf Grund von Krieg, Flutkatastrophen oder Ähnlichem gezwungen das Zelt als einzigen Rückzugsort zu nutzen.
Für uns passte auch die Einführung von Christine Arlt, Friederike Holzki und Jens Häußer sehr gut zum Gottesdienst, da viele Menschen des Kirchenkreises Spandaus zusammenkamen um zu feiern, aber besonders weil das Zelt auch ein Symbol der Geborgenheit ist und etwas familiäres aufweist. Das entspricht dem, was die Jugendarbeit in den Gemeinden und im Kirchenkreis für viele Jugendliche bedeutet.
Nach dem Gottesdienst konnte man sich den Bauch mit Kuchen, Suppe und Gegrilltem vollschlagen. Für die Kinder gab es zwei Besonderheiten: selbstgemachte Zuckerwatte und ein Märchenzelt, in dem die Kinder spannenden Geschichten lauschten.
Der Gottesdienst ist immer wieder eine besondere Möglichkeit mit den Menschen anderer Gemeinden in Kontakt zu kommen und interessante, spannende und lustige Gespräche zu führen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommergottesdienst!
Ihre Lutherix für XertifiX J
Ich finde es schon erstaunlich, wenn mir die Predigtinhalte eines Gottesdienstes so lange nachgehen. Vor allem, weil dieser Gottesdienst soviel Interessantes geboten hat. Eine Rockband, einen Kantoreichor, meine Einführung, viele vertraute Gesichter, Gäste aus Tansania und Südafrika, Bewegung, Gebet, Gesang. Trotzdem habe ich, wenn ich an den Gottesdienst zurück denke, die Wüste, in allen ihren Farbvarianten vor Augen. Ich kann das Israelische Volk, von dem Pfarrerin Viola Türk erzählt, ihre Zelte und die Stiftshütte sehen und ihr Bedürfnis, diesen unsichtbaren Gott zu verorten, ihm an einem Platz zu begegnen nach fühlen. Ein Gott, der im Zelt, in der Stiftshütte mitten unter seinem Volk wohnt. Er wohnt nicht besser als der menschliche Nachbar auf der langen Wanderung. Gott ist da, kennt die Lebensumstände. Dann das Gespräch in den Bankreihen – Was hat das mit uns als Kirchen zu tun? Nach anfänglichem Zögern, gibt es viel zu sagen zu diesem Thema. Eigene Erfahrungen von Flucht, Überlegungen, wie Kirche der Ort der Gottesbegegnung ist und werden kann, Urlaubsgeschichten und viele andere Gedanken haben hier Platz.
Viola Türk geht durch die Reihen und lauscht, will hören, was wir zu sagen haben und gibt als Abschluss der Predigt einige Blitzlichter aus den Bankgesprächen wieder.
Die Predigt ist bildreich, spricht mich an, fordert eigene Gedanken und regt mich an Gottes Gegenwart zu suchen – nicht mehr in der Stifthütte, sondern mitten unter uns. An einem Ort, der meinen Lebensgewohnheiten entspricht, quasi in der Nachbarschaft.
Friederike Holzki - AJAKS
"Lass mich wohnen in Deinem Zelte ewiglich..." (Psalm 61)
... unter diesem Motto stand der dritte Spandauer Sommergottesdienst am 29.05., welcher dieses Mal vor der Ev.
Zufluchtskirchengemeinde stattfand.
Die Wetterfrage war ungeklärt. Wird es regnen oder bleibt es einfach nur windig? Wird sich der Himmel
auflockern oder werden wir weiterhin unter dem Wolkenzelt sitzen und gespannt den Gottesdienstmitwirkenden
lauschen?
Mit viel Gesang und gutem Gemeinschaftsgefühl durch Gespräche in den Bankreihen erlebten wir den diesjährigen
Sommergottesdienst.
Bedeckt von den Wolken dachen wir an die Menschen, die in Zelten leben müssen, die kein festes Dach über dem
Kopf haben. Für uns bedeutet Zelten ein Vergnügen, doch diese Menschen sind auf Grund von Krieg,
Flutkatastrophen oder Ähnlichem gezwungen das Zelt als einzigen Rückzugsort zu nutzen.
Für uns passte auch die Einführung von Christine Arlt, Friederike Holzki und Jens Häußer sehr gut zum
Gottesdienst, da viele Menschen des Kirchenkreises Spandaus zusammenkamen um zu feiern, aber besonders weil das
Zelt auch ein Symbol der Geborgenheit ist und etwas familiäres aufweist. Das entspricht dem, was die
Jugendarbeit in den Gemeinden und im Kirchenkreis für viele Jugendliche bedeutet.
Nach dem Gottesdienst konnte man sich den Bauch mit Kuchen, Suppe und Gegrilltem vollschlagen. Für die Kinder
gab es zwei Besonderheiten: selbstgemachte Zuckerwatte und ein Märchenzelt, in dem die Kinder spannenden
Geschichten lauschten.
Der Gottesdienst ist immer wieder eine besondere Möglichkeit mit den Menschen anderer Gemeinden in Kontakt zu
kommen und interessante, spannende und lustige Gespräche zu führen.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Sommergottesdienst!
Ihre Lutherix für XertifiX
Ich finde es schon erstaunlich, wenn mir die Predigtinhalte eines Gottesdienstes so lange nachgehen. Vor allem,
weil dieser Gottesdienst soviel Interessantes geboten hat. Eine Rockband, einen Kantoreichor, meine Einführung,
viele vertraute Gesichter, Gäste aus Tansania und Südafrika, Bewegung, Gebet, Gesang. Trotzdem habe ich, wenn
ich an den Gottesdienst zurück denke, die Wüste, in allen ihren Farbvarianten vor Augen. Ich kann das
Israelische Volk, von dem Pfarrerin Viola Türk erzählt, ihre Zelte und die Stiftshütte sehen und ihr Bedürfnis,
diesen unsichtbaren Gott zu verorten, ihm an einem Platz zu begegnen nach fühlen. Ein Gott, der im Zelt, in der
Stiftshütte mitten unter seinem Volk wohnt. Er wohnt nicht besser als der menschliche Nachbar auf der langen
Wanderung. Gott ist da, kennt die Lebensumstände. Dann das Gespräch in den Bankreihen – Was hat das mit uns als
Kirchen zu tun? Nach anfänglichem Zögern, gibt es viel zu sagen zu diesem Thema. Eigene Erfahrungen von Flucht,
Überlegungen, wie Kirche der Ort der Gottesbegegnung ist und werden kann, Urlaubsgeschichten und viele andere
Gedanken haben hier Platz.
Viola Türk geht durch die Reihen und lauscht, will hören, was wir zu sagen haben und gibt als Abschluss der
Predigt einige Blitzlichter aus den Bankgesprächen wieder.
Die Predigt ist bildreich, spricht mich an, fordert eigene Gedanken und regt mich an Gottes Gegenwart zu suchen
– nicht mehr in der Stifthütte, sondern mitten unter uns. An einem Ort, der meinen Lebensgewohnheiten
entspricht, quasi in der Nachbarschaft.
Friederike Holzki - AJAKS