AJAKS - Christine Arlt
Geschrieben von Administrator
Liebe Leserinnen und Leser,
Seit dem 1.11.2010 bin ich „die Neue“ in der Arbeitsstelle für Jugendarbeit im Kirchenkreis Spandau. Mein Name ist Christine Arlt und ich bin gebürtige Spandauerin. Mit meinem Mann und meinen drei Kindern lebe ich in Kladow.
Nach Abschluss meines Studiums der Sozialarbeit und Sozialpädagogik arbeitete ich in der offenen Jugendarbeit und in der Förderung von benachteiligten Jugendlichen während der Berufsausbildung in Berlin und Frankfurt am Main.
Schließlich machte ich mein Hobby zum Beruf und reiste als Tauchlehrerin um die Welt. Dies kam auch meinem großen Interesse an fremden Kulturen und Religionen entgegen. Nach 3 erlebnisreichen Jahren zog es mich dann zurück nach Hause. Und auch meine spirituelle Suche nach Glauben nahm ihr Ende, oder vielmehr ihren Anfang. Im September 2004 ließ ich mich gemeinsam mit meiner Tochter Maria in der Dorfkirche Kladow von Pfarrer Kusch taufen.
Nach meinem Auslandsaufenthalt in Jahr 2000, begann ich meinen zweiten Einstieg in die Sozialarbeit mit der Weiterbildung: Qualitätsentwicklung und Projektmanagement für die soziale Arbeit und ich bildete mich zur Erlebnispädagogin fort. Diese Kombination ermöglichte es mir meinen Wunsch nach strukturierter Vorgehensweise mit kreativen Methoden zu verbinden. Die letzten 10 Jahre arbeitete ich am Zentrum für Erlebnispädagogik und Umweltbildung in Ueckermünde und bei der Die Wille gGmbH, einem ev. Träger der Kinder und Jugendhilfe und beruflichen Bildung.
Zu meinen Aufgaben dort gehörten:
Die praktische Arbeit mit Jugendlichen, wie die Tätigkeit als Familienhelferin, die Durchführung von Internationalen Jugendbegegnungen und die Konzeption und Durchführung von handlungsorientierten Trainingsreihen und Workshops. Die Gremien und Netzwerkarbeit, wie die Koordination des Projektes „Kompetenzfördernde Angebote für Familien zur Vermeidung von Hilfen zur Erziehung“ des Jugendamtes Spandau und die Planung und Durchführung des Projektes MONA (Mobile Netzwerkarbeit) im Auftrag des Jugendamtes Spandau. Außerdem die strukturelle Arbeit, wie die Einführung eines Qualitätsmanagement Systems und die Teamentwicklung für die pädagogischen Fachkräfte, sowie die Projektleitung verschiedener EU Förderprojekte.
In allen Arbeitsbereichen ist für mich eine transparente, kooperative und wertschätzende Grundhaltung von besonderer Bedeutung.
Jugend braucht Zukunft – Zukunft braucht Jugend unter diesem Motto möchte ich mich gerne mit meinen persönlichen und fachlichen Fähigkeiten für die kirchliche Jugendarbeit in Spandau und darüber hinaus einsetzen! Die Förderung von Kindern und Jugendlichen zu selbstbewussten und verantwortungsvollen Menschen ist mein persönliches Ziel und steht für mich im Einklang mit unseren christlichen Werten. Dies geschieht zum Einen im persönlichen Kontakt, in der JuLeiCa Ausbildung oder auf Freizeiten. Zum Andren aber auch im Ringen um die Etablierung von förderlichen Strukturen in Kirche, Staat und Gesellschaft. In beiden Bereichen sehe ich mein Einsatzfeld.
An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei allen Menschen im Kirchenkreis bedanken, die mich so freundlich aufgenommen haben. Mein besonderer Dank gilt meiner Kollegin Friederike Holzki, die meine vielen Fragen nicht nur bereitwillig und geduldig, sondern auch sehr engagiert und kompetent beantwortet.

